Höfe am Brühl – ein erster Eindruck, (m)eine Meinung

Nun denn, es hat eröffnet. Dieses so hoch gelobte, neu gebaute Einkaufszentrum „mitten im Herzen von Leipzig“.
Aber hat es das wirklich gebraucht? Die überwiegende Mehrheit dürfte wohl arg enttäuscht sein. Warum?

Nun ja, die Leipziger City bietet zusammen mit den Promenaden Hauptbahnhof eine Vielzahl von Geschäfften. Hinzu kommen die Einkaufszentren an den Stadträndern. Ob Paunsdorf Center im Osten, Sachsen Park im Norden, Allee Center und noch weiter westlich Nova Eventis. Viele viele Geschäfte und Einkaufsmöglichkeiten.
Man riss dann also das alte Warenhaus am Brühl samt nebenstehenden Plattenbauten weg. Es gab viel Proteste dagegen. Verständlich. Schließlich ist jedem Leipziger die Blechbüchse ein Begriff. Als Besucher weiß man auch schnell warum. Die toll geschwungene aluminiumverkleidete Fassade des ehemaligen Konsument am Brühl.
ehemaliges 'Konsument am Brühl', in Leipzig auch als Blechbüchse bekannt

Nach viel Hickhack hatte sich der Bauherr doch entschieden, den Westteil des Areals genau so wieder aufzubauen. Inklusive der Aluminium-Fassade. Der nächste Protest kam dann allerdings gleich hinzu. Die historische, eigentliche Fassade des Gebäudes, welches im 2. Weltkrieg schwer zerstört und später wieder aufgebaut wurde.

Kaufhaus Brühl um 1908

Kaufhaus Brühl um 1908

(Wer mehr zur Geschichte erfahren will, der kann sich bei Wikipedia gern schlau machen.)

Die Fassade sollte nach dem Willen vieler Leipziger Bürgerinnen und Bürger erhalten bleiben. Der Bauherr, übrigens die mfi Management für Immobilien AG aus Essen, zu der mittlerweile auch das Paunsdorf Center zählt, lehnte dies aber ab, da eine Sanierung der vorhandenen Gemäuer viel zu teuer wäre. Aber man bot an, wenigstens ein kleines Segment zu erhalten und in den Neubau mit einfließen zu lassen. Es blieb nur ein etwa 20 Meter breites Teil am Goerdelerring übrig. Von Außen nicht sichtbar (wegen der Aluminiumfassade), von innen (noch) nicht zugänglich.
Apropos außen. Nun ja, über Geschmack lässt sich bekanntermaßen streiten. Aber dass man nun schon ohne jeglichen Geschmack etwas dahin setzt, erlebt man immer öfter. Gut, ein Blickfang ist das Gebäude schon, allerdings von negativer Seite. In einem Blog habe ich gelesen „passt sich hervorragend in die Umgebung ein“. Stimmt, neben diesem hässlichen Beton-Klotz, welches das Bildermuseum beherbergt, passen die Höfe wirklich gut dazu. Es ist eben auch nur ein Beton-Klotz. Besser gesagt Vier. Alle miteinander verbunden.
Und die Verglasung, vergesst das verdammte Glas nicht! Riesige Glasscheiben. Mit schwarzen Punkten. Anfangs sah es aus, als sein einer zu blöd gewesen diese symmetrisch draufzukleben. Erst mit einem guten Stück Entfernung erschließen sich einem die Konturen eines Hauses. Besser ists auch, wenn man dem ganzen fern bleibt. Hinzu kommen diese sandfarbenen Elemente. Sehen aus wie Lamellen. Was auch immer sie darstellen sollen und warum sie unterschiedlich dick sind, entzieht sich meiner Kenntnis. Farblich sehen die zumindest ok aus. Das einzig hübsche ist nach wie vor der neu errichtete Westteil. Die Blechbüchse, die ihre Form und die original Fassadenverkleidung wiederbekommen hat. Leider nun getrübt von allerlei Leuchtreklame der innen befindlichen Läden.
Beim Betreten der Höfe wird man gleich erstmal erschlagen. Zuerst von der sich vor einem zuschlagenden Glastür. Offenbar waren sich automatisch öffnende Schiebetüren zu teuer, deswegen nahm man einfache Glastüren. Hat man diese überwunden erschlägt einem die überall verbaute schwarz/anthrazitfarbene Innengestaltung der Gänge. Teilweise schwarz glänzend, teilweise scheinbar ganz dunkles Edelmetall hat man hier an die Wände und Decken gebracht. Farblich passen beide Materialien nicht zueinander. Der Boden, ebenfalls mit sehr dunklen Fliesen belegt, wird nur selten aufgelockert. In einem der Höfe durch diverse Kratzer, in anderen Bereichen durch weiße (!) Elemente. Weiß. In einem Einkaufszentrum. Scheinbar werden die Reinigungskräfte gut bezahlt, um den ganzen Schuhabrieb wieder zu entfernen.

Kommt man zum nächsten Hof, wird man direkt geblendet. Nicht architektonisch sondern eher beleuchtungstechnisch. Wenigstens etwas Licht und Farbe strahlt der große rote Elektronikfachmarkt aus. Ein was gutes hat es ja, man möchte am liebsten dort hinein gehen um dem tristen Schwarz-Grau zu entgehen. Das dumme ist aber, man würde sich nicht wieder heraus trauen….
Apropos Läden. Es gibt nichts hervorzuheben. So gut wie alle im den Höfen am Brühl befindlichen Geschäfte kennt man. Ob ’noch ein H&M‘, der ’12tausendste McDonald’s‘, noch so ein MediaMarkt, diverse Klamottenläden sowie noch mehr Fressnischen, die vom gestalterischen schon abschrecken. Die Schuhläden nicht zu vergessen. MAN KENNT ES ABER ALLES! Und zwar direkt aus der Innenstadt oder Hauptbahnhof. Edeka könnte man noch erwähnen. Erscheint mir aber mitten in der Innenstadt etwas unlogisch. Wer fährt mitten in die Stadt um den Wochen(end)einkauf an Lebensmitteln zu erledigen? Die Geschäfte sind alle viel zu gewöhnlich. Bekannt. Man findet einfach nichts neues. Nichts, was es lohnenswert machen würde dorthin zu gehen. Nicht mal der Citytunnel hat in der Nähe einen Bahnhof. Wenn man von etwas außerhalb kommt… Markt oder Hauptbahnhof. Warum sollte man dann noch bis zu den Höfen latschen, wenn es die gleichen Geschäfte auch in der Nähe der Stationen gibt?
Ok, der Laden mit dem ganzen Maulwurf-Zeugs vielleicht. Oder der Ossiladen. Beides aber in meinen Augen die Kandidaten, die wohl zuerst wieder schließen werden.
Neben der äußerlichen Alu-Fassade hab ich nur ein Element im Inneren gefunden, was ganz nett aussieht. Das Spiegelglaselement, an dem Wasser herunter läuft…

Fazit:
– Vorteile: ?
Ok, man könnte hier das Schaffen neuer Arbeitsplätze erwähnen.
– Nachteile:
Trotz der viele medialen Lobe (Was bekommt man eigentlich so dafür? Dann schreib ich auch noch einen „guten“ Artikel darüber), es sei das schönste Einkaufszentrum Europas, es ist einfach nichts neues zu finden. Und von Schönheit auch nicht. Ich weiß nicht, welches Gebäude man besichtigt hat, als man vom „schönsten“ schrieb. Scheinbar hat man draußen gestanden und das Romanushaus angeschaut. Dieses scheint nun fast zu verschwinden unter diesem wuchtigen Bauten von Bildermuseum und den Höfen.

Medizinisch gesehen haben die Höfe eine Wirkung. Wer zu viel gute Laune hat, muss nur mal durch gehen und sich erdrücken lassen. Hinten wieder raus ist man dann depressiv. Oh, und die dunkle Jahreszeit kommt ja nun auch noch…

Ein Dank noch an die Genehmiger dieses Baues, es hat es einfach nicht gebraucht in der Stadt. Statt die ehemalige Blechbüchse einfach nur in ein Parkhaus umzufunktionieren und auf der restlichen Fläche bis zum Hallischen Tor gestalterisch was auf die Beine zu stellen, baut man einfach diesen eigentlich schönen Blick vom Ring in die Innenstadt mit einem äußerst fragwürdigen Klotz wieder zu.

Einfach Danke dafür….

Ich warte nun noch auf den Lego-/Tetrisspielplatz namens Freiheits- und Einheitsdenkmal, dann habt ihr es geschafft….

Bilder gibt es unter „ein zweiter Blick

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  2. Ach Mensch… Recht haste… ich war letzte Woche Freitag mal gucken – NIE WIEDER… Das Menschengewusel ist schlimmer als zur Stoßzeit auf dem Bahnhof oder an einem verkaufsoffenen Sonntags im PC…

    Leider konnte ich dem Ganzen auch nichts Gutes abgewinnen, ausser einen Einkauf bei MediaMarkt, aber das was ich kaufte, hätte ich auch in einem anderen der Märkte gefunden…

    Also für mich ist und bleibt dieser Klotz sinnfrei und ich werde den Teufel tun, da nochmal rein zu gehen… Denn, wie du schon sagtest, die Geschäfte gibt es anderswo auch 😦

    Hätte L.E. definitv NICHT gebraucht genauso wie diesen dämlichen *sorry* Citytunnel!

  3. Ich war nun schon zweimal dort.

    Mein erster Eindruck deckt sich völlig mit deinem. Sinnlos, dunkle und schmale Gänge, Geschäfte die schon gibt oder die sowieso keiner braucht.

    Der Verkäufer im Mediamarkt (mit kostenlosem WLAN) meinte zu mir „In der Innenstadt gibt es noch keinen MM, aber was hat der MM was es im Saturn nicht gibt?

    Mein zweiter Besuch: Ich wollte zum Edeka, in voller Absicht, denn das ist der einzige Laden der mit gefällt: Gut Sortiert, gute Auswahl und eine tolle Fleischtheke.

    Gruss Daniel

    • Edeka hab ich um die Ecke (na gut, 2x um die Ecke, aber fußläufig gut zu erreichen), da muss ich nicht in die Stadt gurken.
      Ansonsten noch zu Saturn, weil das günstiger in HBF liegt als der MM in den Höfen. Oder zu MM im PC, das liegt auch günstiger als der am Brühl

  4. Ja, gute und richtige Meinung
    allerdings: die Türen waren so eine Auflage der Stadt, ob man im Nachhinein noch öffner einbaut ist laut meinen Infos noch nicht klar. – Ist ja nicht so, als wären die Höfe schon fertig 😉

    • Man Stelle sich eine Frau, oder ein Mann, wie auch immer, vor, der/die mit dem Kinderwagen da rein will. Umständlicher geht es nicht.
      Selbst automatische Türöffner wären recht unpraktisch. Vor allem bei Glastüren. Die gehen auf, wenn einer von außen kommt und von innen bekommt man sie an den Kopf. Sieht man ja auch so gut. In dem „Dunkel“ noch besser.

  5. Ich dachte beim Anlesen: Oh, wie schick, wie modern geschwungen, diese Fassade. Bis ich dann merkte, dass es die alte Blechbüchse war … Nun muss ich als Nicht-Leipzigerin mal googeln, wie das depressiv stimmende neue Gebäude wohl aussieht.

    Ja, und die Diskussion über die „wirkliche“ historische Fassade zeigt genau auf, wie bei jeder Rekonstruktionsdebatte, dass es „den“ Zustand in Schlössern, Warenhäusern, Kirchen, Wohnhäusern nicht gibt.

  6. Hmm, habe gerade nochmal gegoogelt und steige nicht ganz durch. Ihr Foto oben ist eines von der alten Blechbüchse, nicht wahr? Und die neue Fassade kragt oben mehr aus, oder? Haben Sie vielleicht eine Neu-Ansicht zum Vergleich? (bin weiterhin neugierig)

    • Das Foto oben zeigt die Blechbüchse vor dem Abriss. Die der obere Aufsatz auf dem Gebäude war seit der Zerstörung im Krieg nicht mehr vorhanden, aber der darunter befindliche Teil der Fassade, den man dann mit den Aluminiumtafeln verkleidet hat. Der jetzige Komplette Neubau hat unter der Verkleidung nur noch Beton. Nur ein kleines Segment des ursprünglichen Mauerwerks hat man erhalten. Die geschwunge Fassadenlinie hat man allerdings wieder so konstruiert, wie es vor dem Abriss vorhanden war. Ein Foto von der ganz neuen Fassade kann ich bei Gelegenheit gerne mal nachreichen. Wird aber im Internet zu hauf zu finden sein.

  7. Huch! Ich war noch gar nicht da! Ich habe was verpasst. Ich habe was verpasst. Ok, scheinbar doch nicht. Ich hasse es eh in zu großen Einkaufszentren rum zu rennen. Da krieg ich trockene Augen und Rücken. Ehrlich.
    Ah ja, Lebensmittelgeschäfte. Es gibt schon Menschen, die in der Innenstadt wohnen. Zum Beispiel ist für mich der nächste Lebensmitteldiscounter im Petersbogen. Edeka in den Höfen ist allerdings zu weit weg. Ich wohne am anderen Ende.

  8. Letztes Wochenende bin ich auch mal ins Höfe gegangen.
    Dachte mir machst dir mal einen eigenen Eindruck. Schon als ich ins Parkhaus reinfuhr wollte ich wieder raus. Stau vor der Schranke, Nicht weil viele reinfahren wollten…Die Blechlavine, die raus wollte, blockiere das ganze Parkhaus.
    Der erste Eindruck, als ich in die Verkafsräume kam, spiegelt 1 zu 1 den oben geschriebenen. Man hätte das ganze Einaufzentrum unterirdisch bauen können und der Effekt des Tageslichtes, das Einfallen wäre das selbe.
    Eine tolle Sache gibt es ja im Einkaufzentrum. Auf der einen Ebene gibt es einen Darkroom…sorry ein Kinderkino. Ich liefere gerne mein Kind dort ab, wo man nix sieht. Da haben endlich die Drogenjunkys einen warmen und trockenen Platz.

    Ich bleib dabei. Shopping in der Leipziger Innenstadt bei Sonnenschein und frischer Luft ist doch am besten

  9. Interresant dies hier zu lesen. Leider zu spät. Ich musste beruflich dort hinein. Grauenvoll. Davon abgesehen das ich solch Shoppingmeilen ohnehin nicht mag, empfand ich nach dem Betreten eigentlich nur einen Fluchtgedanken.
    Parallel dazu denkt man(n) überein 7 tägiges Einkaufsverbot pro Woche nach.
    Aus der Geschichte lernt der Mensch. Das scheint zumindest nicht für unsere Bauplaner zu gelten. Es sollte glaube ich niemals wieder jemand über Herrn Dr. Schneider schimpfen.
    Sonnige Grüße von außerhalb der Höfe!

    • Also von hell und freundlich hab ich irgendwie nix gesehen. Und schon gar nicht gespürt. Außer vielleicht das oben beschriebene Licht, dass der MediaMarkt ausstrahlte. Ja, auf den Bildern in dem Forum sieht es ganz anders aus. Dort ist auch von Lichteinfall die Rede *hüstl* …

  10. Pingback: Höfe am Brühl – ein zweiter Blick | HyaeneLeipzig's Blog

  11. Ich denke das Grundproblem ist die marketingtechnische Überhöhung der sog. „Höfe am Brühl“ zu einem Zentrum von Kunst,Kommerz und Begegnung. In der Realität ist es aber nur ein weiteres profanes Einkauszentrum mit den allseits bekannten Ketten.Nicht mehr aber auch nicht weniger.So wurde die große Fallhöhe erst produziert. Dieses weitere EKZ macht wirtschaftlich nur Sinn, wenn man mit zusätzlichen Einkaufstouristen aus dem näheren und weiteren Umland rechnet. Ich habe schon einigen Berlinern gehört, dass sie gerne in Leipzig einkaufen gehen, da alles so kompakt bei einander liegt.Ich denke das ist ein Aspekt mit dem Leipzig punkten kann. Aber ab jetzt sollte es ein Moratorium (mindestens 5 Jahre) für neue Einkaufstempel geben um zu schauen wie die derzeitige Verkaufsfläche angenommen wird. Einzige Ausnahme wäre für mich die Fertigstellung des Petersbogens mit seinem großen Baukrater am Burgplatz.

    Vielleicht stellen die noch ein paar Skulpturen in den Höfen auf um sich doch noch das Label Kunst&Kommerz zu verdienen.

    vg Andreas

    P.S. die Promenaden am HBF waren am Anfang auch ziemlich verschrieen, haben sich jetzt aber m.E. gut etabliert.

  12. Mir ist eigentlich egal wo ich einkaufe,hauptsache ich bekomme was ich haben will.Im Winter oder bei Regen ist es ganz vorteilhaft,dort einzukaufen.Was mich störte,war die viel zu laute Musik,die in fast jedem Laden abgespielt wird.Ein ruhiges,entspanntes Einkaufen unmöglich.Eine der Verkäuferin,die ich daraufhin ansprach,stimmte mir zu. Es ist aber vom Chef so angeordnet.Wer auch immer der Chef ist.Ich glaube das es viele Kunden stört,und viele,so wie ich den Laden vorzeitig verlassen.Musik gehört dezent in den hintergrund.
    Frank

  13. Design und hier im speziellen die Architektur ist bekanntlich Geschmacksache…wie so vieles im Leben.
    Ich z.B. finde die Höfe sehr gelungen. Das Schwarz wirkt sehr edel und schick und hebt sich von deinen genannten Centern ab. Zur Auswahl der Geschäfte sei nur am Rande bemerkt, dass die Höfe die Flächen ja nur vermieten…wenn H&M also meint in der Stadt den 5. Laden aufzumachen, dann werden die schon Ihre Gründe Haben Gründe dafür haben. Nix desto Trotz gibt es zahlreiche neue und interessante Läden und btw. ein EDEKA in der City macht Sinn…gerade wenn im Sommer Durst aufkommt. 

  14. Pingback: Höfe am Brühl – ein erster Eindruck, (m)eine Meinung | Leipzig.Lebensmittel.Punkt.

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