Mei Bedde

Mei Bedde

Das liebsde Meebelschdicke, was ich hawe,
das is mei gudes, weeches Bedde:
Erdräglich wäre gaum das Leben,
wenn ich das dreie Ding nich hädde.

Schdeh abends ich davor vom Dagwerk miede
Im Nachdhemd mid de Filzbariser:
Gee Oogenblick am ganzen Dage
Is mr so lieb un wert wie dieser.

Dann schlenk’r ich die Laadschen von den Fießen
Un grieche under’s Deckbedd nunder
Un denke: „Weld un Menschen rudschd mr
Bis morchen frieh den Buckel runder!“

(Text und Dialekt nach Robert Zimmermann, Daten unbekannt)
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